GeekVape Eagle Verdampfer

GeekVape Eagle Verdampfer

Heute geht es um den GeekVape Eagle Verdampfer, den ich kürzlich erworben habe. Hier in der Standard Version, also ohne Top Airflow.

Zum Verdampfer

6ml Füllmenge werden vom Hersteller angegeben, was sicher Vorteilhaft bei so einem Subohm Verdampfer ist.

Geliefert wird neben dem Verdampfer selbst, ein Ersatzglas, Diverse Dichtungsringe und ein Adapter um herkömmliche 510er Mundstücke zu benutzen. Außerdem 2 Köpfe, einer mit Single Coil Clapton aus Edelstahl 0,2 Ohm und einer mit Dual Coil Clapton aus Kanthal 0,2 Ohm. Beide sind mit einer empfohlenen Leistung von 40 – 70 Watt angegeben.

Es gibt derzeit 20 verschiedene Fertigköpfe mit diversen Wicklungen zum nachkaufen. Die Preise pro Kopf liegen bei um die 5.-€, was meiner Meinung nach recht günstig ist, da man ja die Watte problemlos tauschen und sogar die ganze Wicklung ersetzen kann.

Befüllt wird der GeekVape Eagle von oben, indem man die Topcap abschraubt. Dazu sollte die Liquidcontrol vorher geschlossen werden.

Dampf und Geschmackstest

DC Clapton D04

Als erstes probierte ich den Kopf mit der Dual Coil Clapton Wicklung. Das Liquid war das gleiche, wie in meinem Joyetech Ornate um einen direkten Vergleich zu haben.Schon nach wenigen Zügen reduzierte sich der anfangs angezeigte Widerstand von 0,21 Ohm auf 0,16 Ohm.Begonnen habe ich mit der kleinsten empfohlenen Einstellung von 40 Watt. Geschmack, Dampf und Flash waren OK, aber noch nicht so ganz zufrieden stellend. Ich ging dann gleich auf 70 Watt hoch und war außerordentlich positiv überrascht. Die Dampfentwicklung war nur geringfügig niedriger als bei dem Ornate, der Geschmack aber subjektiv gesehen etwas besser.

Das Liquid ist ein Zitrone/Menthol Gemisch und beim Eagle konnte man beide Aromen klarer unterscheiden als beim Ornate, wo das Menthol überwiegt. Allerdings muss ich auch sagen, dass bei 70 Watt der Kopf schon mindestens 2 Züge braucht um „in Fahrt“ zu kommen. Der erste Zug ist meist ein wenig lasch, oder man muss recht lange ziehen. Mehr als 70 Watt sind aber auch nicht zu empfehlen, da leidet dann doch der Geschmack ein wenig drunter. Der Zugwiderstand ist recht niedrig, aber trotzdem merklich höher als beim Ornate.

SC Clapton S03

Als nächstes probierte ich den Single Coil Clapton Kopf mit 316 SS Draht.Hier kam ein Tabak-Vanille-Espresso Liquid zum Einsatz, welches ich aber nicht direkt mit dem Ornate vergleichen konnte, da ich es dort noch nicht genutzt hatte. Vergleichen konnte ich es aber mit dem Joyetech Cubis, denn dort drin dampfe ich es schon lange.

Begonnen habe ich wieder mit 40 Watt.Als erstes fiel mir der höhere Zugwiderstand auf. Nicht wesentlich, aber doch zumindest spürbar.Bei 40 Watt war die Dampfentwicklung zwar besser als mit dem DC Kopf im gleichen Leistungsbereich, aber natürlich noch nicht so wie gewünscht. Somit erhöhte ich auf 50 Watt. Hier war die Dampfentwicklung dann OK. Allerdings ist bei 50 Watt der Dampf doch schon recht warm. Trotzdem versuchte ich natürlich die 60 Watt. Hier leidet dann aber auch schon der Geschmack und der Dampf wird von der Temperatur her schon etwas unangenehm. Eingependelt habe ich mich dann bei 55 Watt. Temperatur gesteuertes Dampfen gefiel mir hier nicht so sehr, die Dampfentwicklung war merklich geringer und der Geschmack kam nicht wirklich so durch.

Zum Geschmack muss ich jedoch sagen, das er mir insgesamt nicht so gut gefiel, wie dieses Liquid im Joyetech Cubis. Der Dual Coil Kopf holt da wohl mehr raus.

Neu wattieren

So machte ich mich also daran, den Dual Coil Kopf neu zu wattieren. Dazu benutzte ich Fiber Freaks – Cotton Blend Pads. Probleme beim einfädeln der Watte gab es keine. Ich versuchte die Enden direkt auf die Liquidzufuhr Löcher zu legen, was auch sehr gut geklappt hat.

Ja, hier schmeckt das Liquid jetzt merklich besser als in dem Single Coil Kopf.

Demnächst werden also noch weitere Köpfe ausprobiert, wobei mich besonders der Notch Coil und der Juggernaut interessiert.

Was gibt es sonst zu sagen

Das Mundstück halte ich persönlich für viel zu kurz. Grad bei Subohmverdampfern darf es gerne etwas länger sein, um die Gefahr zu heissen Dampfes zu reduzieren.

Würde ich mir noch einen GeekVape Eagle zulegen? Ganz klar JA. Dann  den mit der Topairflow und dieser zog auch kurz darauf bei mir ein, zusammen mit weiteren Coils.

Vorweg, am besten schmeckte mir der DC D02/SSTC, also Dual Coil Edelstahldraht. Noch dabei waren der HBC-S12 Notch Coil und der HBC-D07 Juggernaut. Der NOtch Coil war ebenfalls recht gut, der Juggernaut hat mich nicht so überzeugt.

Leider hatten alle Köpfe, einschließlich der die bei dem zweiten dabei waren ein großes Problem mit dem siffen. Das liegt oft am verlegen der Watte, diese darf die Luftkanäle wohl nicht berühren. Hier liegt das ganz große Manko des GeekVape Eagle. Er ist sehr empfindlich was die Verlegung der Watte betrifft. Auch sollte die Liquid Control recht vorsichtig eingestellt werden.

Läuft er einmal und sifft nicht, ist es ein großartiger Verdampfer, mit hervorragendem Geschmack. Ist man nicht peinlich genau beim verlegen der Watte, kann er einem aber auch viel Frust bescheren.

Wie immer hier noch ein kleines Video und die abschließende Bildergalerie.

GeekVape Eagle

 

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